
Jeder Trader kennt den Spruch „Günstig kaufen, teuer verkaufen“. Doch obwohl viele diesen Spruch kennen, wissen manche nicht, wann Pennystocks ihren Tiefpunkt erreicht haben. Deshalb ist es so wichtig, die Kursdynamik von Aktien zu verstehen.
Es gibt jedoch Instrumente, sogenannte technische Indikatoren, die Anlegern helfen, die Dynamik einer Aktie zu ermitteln. Ein solcher Indikator ist der Relative-Stärke-Index (RSI). Er ist bei Momentum-Tradern sehr beliebt, und das aus gutem Grund:
Dieser technische Indikator hilft Händlern, die Kauf- und Verkaufsstärke über einen bestimmten Zeitraum zu erkennen. Der RSI hat eine Werteskala von 0 bis 100. Üblicherweise gelten Penny Stocks (oder Blue-Chip-Aktien) mit einem RSI über 70 als „überkauft“ und mit einem RSI unter 30 als „überverkauft“. Manche Händler erweitern diesen Bereich auf 80 bzw. 20, um Fehlsignale zu erkennen.
Liegt der RSI einer Aktie unter 30, nutzen Käufer die Gelegenheit und kaufen Pennystocks zu niedrigen Preisen. Liegt der Wert über 70, steigen Verkäufer tendenziell aus und realisieren Gewinne vor einem möglichen Abwärtstrend. Technische Händler verwenden mehrere Indikatoren, um ihre Vermutungen über die zukünftige Kursentwicklung einer Aktie zu bestätigen.
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Indikatoren wie diese sind zwar hilfreich, aber nicht unfehlbar. Daher empfehle ich, sie lediglich als Orientierungshilfe bei der Suche nach Pennystocks zu nutzen, die man in sein Portfolio aufnehmen möchte, und sie nicht als alleiniges Kriterium für Kauf- und Verkaufsentscheidungen heranzuziehen.
Ein Beispiel

Wie Sie sehen, stieg der RSI vor dem Kursrückgang parallel zum Kurs. Sobald der RSI die Marke von 70 überschritt, ließ die Dynamik nach, und es folgte der Abwärtstrend. Daher eignet sich der RSI hervorragend als Momentum-Indikator beim Trading.
Der RSI eignet sich hervorragend, um potenzielle Kursumkehrungen bei Aktien zu erkennen und die Strategie „günstig kaufen, teuer verkaufen“ umzusetzen. Sie sollten sich jedoch nicht allein auf den Relative-Stärke-Index verlassen. Technische Indikatoren helfen zwar, die Marktkennzahlen zu verstehen, aber es gibt weitere Faktoren, die die Kursentwicklung von Pennystocks beeinflussen können.
Daher ist es wichtig, auch andere Faktoren zu berücksichtigen, wie beispielsweise die Art der Unternehmensnachrichten, die Unternehmensberichte und Kennzahlen wie das Handelsvolumen. Letztendlich gilt: Je mehr Recherche Sie betreiben, desto höher sind Ihre Chancen, mit Pennystocks große Gewinne zu erzielen.
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